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Coronavirus. Informationen zur Infektions­prävention
Das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) breitet sich weiter aus. Die Übertragung scheint erstaunlich schnell zu gehen. Anders als zu Beginn angenommen, ist eine Infizierung von Mensch zu Mensch möglich.

Coronavirus. Informationen zur Infektions­prävention

Das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) breitet sich weiter aus. Die Übertragung scheint erstaunlich schnell zu gehen. Anders als zu Beginn angenommen, ist eine Infizierung von Mensch zu Mensch möglich.

Durch Anfangs mangelnde Präventionsmaßnahmen, sind nun auch Krankenhausmitarbeiter unter den Infizierten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein Krisentreffen einberufen. Ein Notfallkomitee soll darüber beraten, ob ein internationaler Gesundheitsnotstand ausgerufen wird.

Das Robert Koch Institut hat aufgrund der aktuellen Datenlage Empfehlungen zur Prävention der Übertragung von Coronavirus (SARS-CoV-2) für Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland ausgegeben. Neben der konsequenten Einhaltung der Basishygienemaßnahmen, gehört das Tragen von Schutzkleidung: Atemschutzmaske, Schutzkittel, Schutzbrille und Handschuhen.

Wie überträgt sich das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2)?
Dieses neuartige Coronavirus überträgt sich allem Anschein nach wie das SARS-Virus durch Tröpfcheninfektion und Schmierübertragung. Es kann dabei direkt und indirekt von Tier zu Mensch und von Mensch zu Mensch übertragen werden.
Coronaviren können ebenfalls durch indirekten Kontakt übertragen werden, also auch durch Anfassen von Objekten, zum Beispiel Taschentücher oder Türklinken, die mit dem Virus infiziert sind. Einige Coronaviren können bis zu 7 Wochen auf Oberflächen noch zu Infektionen führen.

Was ist das Coronavirus?
Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist eine Art Lungenentzündung, die nicht behandelbar ist. Zur selben Kategorie gehören ebenfalls das SARS-Virus und das MERS-Virus. Diese Viren entwickeln sich weiter und verändern ihre DNA.
Der jetzt aufgetauchte Coronavirus SARS-CoV-2 ist ein neuartiger Typ, der erstmals Ende Dezember letzten Jahres erkannt wurde.

Was sind die Beschwerden?
Eine Lungenerkrankung, die erkältungsähnliche Symptome mit sich bringt, wie zum Beispiel: Husten, Atemnot, Fieber. Die Inkubationszeit kann von einigen wenigen Tagen bis zu 14 Tagen betragen.

Was können wir tun? – Infektionsprävention

Viren lassen sich nicht durch Antibiotika behandeln, so dass wir uns einzig und allein durch Infektionsprävention und vorsorglichen Maßnahmen schützen können. Es gilt dabei Kontakt zu erkrankten Menschen und Tieren zu vermeiden. Da der Virus auch indirekt übertragen werden kann, sollte höchste Hygiene gewahrt werden.
Bei Verdacht muss unbedingt Schutzbekleidung getragen werden, aber auch vorsorglich empfiehlt es sich entsprechende Schutzausrüstung zu tragen.
Bei Anlegen und Ablegen der Schutzausrüstung muss unbedingt auf die korrekte Prozedur geachtet werden, da Viren bei unsachgemäßem An- und Ausziehen übertragen werden können. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Youtube-Kanal oder bei einem unserer Fachseminare mit Praxisteil unter DACH Academy.

Vorsorgliche RKI-Empfehlung und weitere Hinweise

Robert Koch Institut
Infektionskrankheiten A-Z: COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

GOV.UK
Wuhan novel coronavirus (WN-CoV) infection prevention and control guidance

CDC.GOV (Centers for Disease Control and Prevention)
Guideline for Isolation Precautions

Infektionsprävention mit DACH Schutzbekleidung

Virendichter Schutzkittel
Das Material sollte nach EN 14126 für Schutzkleidung gegen Infektionserreger getestet sein.

Unsere Empfehlung: IsoCoat Zytex® 360, REF 425 oder REF 426


Handschuhe
Sollten nach EN ISO 374-5:2016 gegen die Penetration von Viren und Fungi getestet sein.

Unsere Empfehlung: GentleSafe® NT 240, REF 875


Schutzbrille oder Schutzschild
Sollte nach EN 166:2001 für Schutz gegen Flüssigkeitsspritzer getestet sein.

Unsere Empfehlung: Schutzschild OptiProtect, REF 265


FFP3 Atemschutz*
Sollte nach EN 149:2001 getestet sein und eine gute Passform bieten.

Unsere Empfehlungen:
High-Risk-Maske, REF 243F
NeolutionPlus, REF 239V
NeolutionPlus, REF 238

*Das RKI empfiehlt erst Atemschutz im Isolierzimmer zu tragen, also erst wenn sich der Verdacht bestätigt hat. Da sich die Inkubationszeit 14 Tage beträgt, die Symptome der einer Erklärung sehr ähneln, und bereits mindestens Dutzende Krankenhausmitarbeiter angesteckt sind, empfehlen wir auch generell nicht auf den Atemschutz zu verzichten. Einige Gesundheitsorganisationen empfehlen einzig den Einsatz von FFP3-Atemschutzmasken.



Vereinfachter Marktzugang für Medizin­produkte und medizinische Schutz­ausrüstung
Die EU-Kommission hat am 13. März 2020 eine Empfehlung über Konformitätsbewertungs- und Marktüberwachungsverfahren im Kontext der COVID-19- Bedrohung erlassen, die auch in Deutschland umgesetzt wird. Es geht darum, den Marktzugang für Atemschutzmasken und medizinische Gesichtsmasken zu vereinfachen.