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Medizinische Gesichts­maske oder Atemschutzmaske
Was Sie über die Verwendung von medizinschen Gesichtsmasken und Atemschutzmasken wissen sollten.


Medizinische Gesichts­maske oder Atemschutzmaske

Was Sie über die Verwendung von medizinschen Gesichtsmasken und Atemschutzmasken wissen sollten.

Was ist eine medizinische Gesichtsmaske?

Eine medizinische Gesichtsmaske ist eine locker sitzende Einwegmaske, die Nase und Mund bedeckt. Dazu gehören Produkte, die als chirurgische, zahnärztliche, medizinische Verfahren, Isolierung, Mund- und Nasenschutz und Lasermasken gekennzeichnet sind.

Medizinische Gesichtsmasken helfen, die Verbreitung von Tröpfchen durch die Person, die sie trägt, zu verhindern. Sie halten auch Spritzer von Mund und Nase der Person ab, die die Gesichtsmaske trägt. Sie sind nicht dazu gedacht, Sie vor dem Einatmen sehr kleiner Partikel zu schützen. Gesichtsmasken sollten nur einmal verwendet und dann entsorgt werden.

Was ist eine Atemschutzmaske?

Was ist eine Atemschutzmaske?

Eine Atemschutzmaske soll Sie vor dem Einatmen sehr kleiner Partikel schützen, die Viren enthalten können. Diese Art von Atemschutzmasken liegt eng am Gesicht an, so dass die meiste Luft durch das Filtermaterial eingeatmet wird. Damit die Maske optimal arbeiten kann, sollte an jede Person eine Atemschutzmaske angepasst werden (dies wird als „Fit-Test“ bezeichnet und wird normalerweise an einem Arbeitsplatz durchgeführt, an dem Atemschutzmasken verwendet werden).

Einige Mitarbeiter im Gesundheitswesen, wie z.B. Krankenschwestern und Ärzte, verwenden diese Art von Atemschutzmasken, wenn sie Patienten mit Krankheiten versorgen, die durch die Luft übertragen werden können.

Das sollten Sie bei der Verwendung von Medizinischen Gesichtsmasken und Atemschutzmasken wissen!

Europäische Norm

Das sollten Sie bei der Verwendung von Medizinischen Gesichtsmasken und Atemschutzmasken wissen!

Europäische Norm

1.EN 14683 (Medizinische Gesichtsmasken – Anforderungen und Prüfverfahren)

Einführung:
Die Übertragung von Infektionserregern während chirurgischer Eingriffe in Operationssälen und anderen medizinischen Einrichtungen kann auf verschiedene Arten erfolgen. Quellen sind z.B. Nasen und Münder des Operationsteams. Der Hauptzweck von Operationsmasken besteht darin, die Patienten vor Infektionserregern aus den Nasen und Mündern des Personals zu schützen und den Träger in bestimmten Situationen vor Spritzern potenziell kontaminierter Flüssigkeiten zu schützen.

Geltungsbereich:
Diese Europäische Norm legt Konstruktions- und Leistungsanforderungen sowie Prüfverfahren für Medizinische Gesichtsmasken fest, die die Übertragung von Infektionserregern vom Personal auf Patienten und (in bestimmten Situationen umgekehrt) während chirurgischer Eingriffe in Operationssälen und anderen medizinischen Einrichtungen mit ähnlichen Anforderungen begrenzen sollen. Diese Europäische Norm ist nicht anwendbar auf Masken, die zum persönlichen Schutz des Personals bestimmt sind.

Klassifikation:
Die in dieser Norm spezifizierten Medizinische Gesichtsmasken werden nach der bakteriellen Filtrationseffizienz und dem Differenzdruck in zwei Typen klassifiziert, und jeder Typ wird weiter danach unterteilt, ob die Masken spritzwasserfest sind oder nicht.

TestTyp ITYP IITYP II R
Filterwirksamkeit für Bakterien (BFE), (%)≥ 95≥ 98≥ 98
Atemwiderstand (Pa/cm²)< 40< 40< 60
Spritzerfestigkeitsdruck (kPa)Entfällt N/AEntfällt N/A≥ 16
Mikrobiologische Reinheit (KBE/g)≤ 30≤ 30Typ I≤ 30

ANMERKUNG: Typ II R ist ein flüssigkeitsresistenter Typ


Leistungsanforderungen für Medizinische Gesichtsmasken:

Etikettierung und Informationen müssen angegeben werden:
Anhang 1 der Medizinprodukteverordnung EU 2017/745 spezifiziert die allgemeinen Anforderungen an Medizinprodukte und die Informationen, die auf der Verpackung, in der die Operationsmaske geliefert wird, angegeben werden müssen.

Die folgenden Informationen sind zu nennen:
a) Die Nummer dieser Europäischen Norm.
b) Die Art der Maske (wie in der Tabelle angegeben).

2.EN 149 (Europäische Normen für filtrierende Einweg-Atemschutzmasken)

Geltungsbereich:
Diese Europäische Norm legt Konstruktions- und Leistungsanforderungen sowie Testmethoden für Filter-Atemschutzmasken zum Schutz vor festen Aerosolen oder Partikeln auf Ölbasis fest.

Klassifikation:
EN 149 teilt den Partikelschutz in folgende Kategorien ein:
FFP1, FFP2, FFP3

Anforderungen
Durchdringung von FiltermedienAtemwiderstand (mbar)
Natriumchlorid 95 l/minParaffin-Öl 95 l/minEinatmenAusatmenAusatmen


30 l/min95 l/min160 l/min
20%20%0,62,13
6%6%0,72,43
1%1%133+





Etikettierung und Informationen müssen angegeben werden:
Die folgenden Informationen sind zu nennen:

  1. Identifizierung des Herstellers oder des verantwortlichen Lieferanten.
  2. Schutzklassen: FFP1, FFP2 or FFP3.
  3. Nummer der Norm und Jahr der Veröffentlichung.
  4. Jahr des Endes der Lagerzeit.
  5. Empfohlene Lagerbedingungen.
  6. Mit jeder kleinsten handelsüblichen Verpackung ist eine Gebrauchsanweisung zu geben.
  7. Identifikationsnummer auf der Stelle, die die EU-Baumusterprüfung durchgeführt hat

Welcher Fall? Welche Maske?

Ansicht der Anforderungen:

Richtlinie über persönliche
Schutzausrüstung FFP (EN149)
Persönliche Schutzausrüstung
US-Norm N95
Richtlinie über Medizinprodukte
Chirurgische Maske (EN 14683)
Effizienz der Filterung
Natiumchlorid
Effizienz der Filterung
Natiumchlorid
Effizienz der Filterung
Bakterien
Effizienz der Filterung
Paraffin-Öl
Gesamte nach innen
gerichtete Leckage
Gesamte nach innen
gerichtete Leckage
Atemwiderstand
Rückgeatmetes CO2
Atemwiderstand
Atemwiderstand
Fluid penetration
Keine bakterielle FiltrationseffizienzKeine bakterielle Filtrationseffizienz
Keine Filterwirkung gegen Paraffinöl
Inhaltationsschutz wird
nicht berücksichtigt

Chirurgische Masken sind keine persönliche Schutzausrüstung.

Normale chirurgische Masken sind nicht als Schutz gegen luftübertragene Krankheiten zertifiziert. Chirurgische Masken sind nicht für die Verwendung als Atemschutzmasken für Partikel ausgelegt und bieten nicht so viel Schutz wie eine Atemschutzmaske. Chirurgische Masken verhindern nicht das Ausströmen am Maskenrand, wenn der Benutzer einatmet. Etwa 60 % – 90 % der Partikel passieren den Maskenrand.

Produkte sollten der/den Richtlinie(n) entsprechen, welche die „prinzipielle Zweckbestimmung“ des Produkts abdeckt

  1. Schutz des Patienten: Richtlinie über Medizinprodukte
  2. Pro Schutz des Trägers: Richtlinie über persönliche Schutzausrüstung
  3. In bestimmten Situationen, zum Schutz des Trägers vor Flüssigkeitsspritzern: Richtlinie über Medizinprodukte

Das Tragen der DACH High-Risk-Maske als Schutz vor luftübertragenen Krankheiten

Die DACH High-Risk-Maske ist eine Atemschutzmaske speziell für den medizinischen Einsatz.

Die DACH High-Risk-Maske ist eine persönliche Schutzausrüstung, die in Bezug auf EN149:2001 FFP3 zertifiziert ist, insbesondere für den medizinischen Gebrauch.

Die DACH High-Risk-Maske hat eine sehr hohe Filtrationseffizienz (99,47%) und einen extrem niedrigen Atemwiderstand (sogar niedriger als ein FFP1-Atemschutzgerät)

EN 149 AnforderungenTest Ergebnisse DACH High-Risk-Maske

FFP1FFP2FFP2
Durchdringung von Filtermedien (Natriumchlorid)20 %6 %1 %0,025%
Atemwiderstand (mbar)



Einatmen (30 l/min)0,60,710,38
Einatmen (95 l/min)2,12,431,2
Ausatmen (160 l/min)3331,95

Die DACH High-Risk-Maske erzielte die besten Ergebnisse in einem von einer benannten Stelle angeordneten Test.

Über die Verwendung einer Atemschutzmaske

Sie müssen die Atemschutzmaske korrekt tragen. Sie sind nicht geschützt, wenn Sie die Atemschutzmaske nicht korrekt tragen. Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers.

Prüfen Sie vor der Verwendung: Überprüfen Sie die Atemschutzmaske auf Mängel

  1. Prüfen Sie das Gesichtsteil auf Schnitte, Risse, Ausfransen oder Elastizitätsverlust.
  2. Prüfen Sie auf beschädigte oder fehlende Hardware.
  3. Prüfen Sie die Elastizität der Stirnbänder.

Atemschutzmaske anlegen

  1. Maske in eine Schalenform auffalten.
  2. Die untere Hälfte unter das Kinn legen.
  3. Gummiband hinter den Kopf ziehen.
  4. Unteres Band um den Nacken legen. Oberes Band an den Hinterkopf oberhalb der Ohren legen und justieren, dass es überall gleichmäßigen Druck ausübt.
  5. Mit beiden Händen den Nasenbügel an die Nase drücken, um den Bereich um die Nase abzudichten.
  6. Dichtsitzprüfung: Die Maske mit beiden Händen umschließen und kräftig ausatmen. Bei undichten Stellen den Sitz der Maske leicht verändern und der Gesichtsform anpassen.

Entfernen einer Atemschutzmaske, wenn…

  1. Signifikante Erhöhung des Atemwiderstandes.
  2. Das Atemschutzgerät kollabiert aufgrund von überschüssiger Feuchtigkeit.
  3. Der Mitarbeiter spürt (riecht/schmeckt) den Durchbruch.
  4. Die Atemschutzmaske ist sichtbar verschmutzt oder beschädigt.
  5. Die Atemschutzmaske dichtet nicht mehr zum Gesicht des Benutzers hin ab.
  6. Beim Verlassen des Patientenzimmers (gefolgt von Handhygiene).
Feinstaub
Gesundheitsrisiken und schützende Maßnahmen