High Risk Maske ist Testsieger

Das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz (BGIA) hat verschiedene Schutzmasken getestet:

In Anlehnung an die Norm DIN EN 149 (1) für Partikel filtrierende Halbmasken wurden drei zur Beurteilung der Schutzwirkung signifikante Tests in Dreifachbestimmung an 16 verschiedenen, willkürlich ausgewählten markttypischen Produkten durchgeführt (Tabelle 9). Die gemäß NIOSH geprüfte und in den CDC-Leitlinien (20) zur Infektionsprävention bei Tuberkulose (Tbc) empfohlene N95 (Maske N) ist als einziges Produkt von einer unabhängigen Prüfstelle als Atemschutzgerät zugelassen. 
Bei der erwähnten "Maske N" handelt es sich um die High-Risk-Maske der DACH Schutzbekleidung GmbH & Co. KG. 

Vier Produkte erfüllen die Anforderungen an Atemschutzgeräte nach DIN EN 149; davon haben drei eine Schutzwirkung entsprechend dem FFP1-Typ (maximale Gesamtleckage 22 %) und eine (Maske N) sogar die des Typs FFP3 mit 2 % maximal zulässiger Gesamtleckage.
Die Gesamtleckage der High-Risk-Maske (Maske N) entspricht den Anforderungen der höchsten Schutzstufe FFP3 nach DIN EN 149. Die Gesamtleckage ist maßgebend für die Auswahl der richtigen Maske. 

Die Anwendung von besser penetrierendem Paraffinölnebel als flüssiges Aerosol wurde wegen der unterschiedlichen Eigenschaften von öligen im Vergleich zu wässrigen bzw. wasserbasierten Aerosolen im Falle von Viren nicht in Erwägung gezogen.
Die Norm DIN EN 149 schreibt einen Öltest vor. Für die NIOSH Norm N95 ist dieser Test nicht relevant. Demzufolge hat eine nach DIN EN 149 zertifizierte Maske einen größeren Atemwiderstand als eine nach N95 zertifizierte Maske. Für den Schutz vor Viren und Bakterien ist die nach N95 zertifizierte Maske besser geeignet. 

Maske N hat eine Gesamtleckage einer FFP3 Maske und einen niedrigeren Atemwiderstand als eine FFP1 Maske.

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